Osteopathie auch für Kinder?

Gerade bei Säuglingen ergibt sich ein bedeutendes Aufgabenfeld. Schon durch ungünstige Lageverhältnisse im Mutterleib können sich an dem noch weichen Säuglingsschädel Verformungen ergeben. Das bedeutet, dass auch Kinder, die durch Kaiserschnitt entbunden wurden, Verformungen haben können.
Ebenso können die unter der Geburt stark einwirkenden Kräfte vor allem am Schädel des Säuglings Folgen hinterlassen, denn die Gebärmutter übt einen enormen Druck aus und beim Durchtritt durch den Geburtskanal werden einzelne Schädelknochen übereinandergeschoben.
Kehren diese Knochen, vor allem die der Schädelbasis, danach nicht wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, werden oft auch die Blut - und Nervenbahnen, welche durch diese Knochen durchlaufen in ihrer Funktion eingeschränkt.
Das kann folgendermaßen aussehen: Wichtige Hirnnerven, die den Schädel durch Nervenlöcher verlassen, werden nun gedrückt. Die Funktion wird behindert. Das Kind hat Probleme beim Saugen und Schlucken und/oder sabbert extrem. Außerdem hat es unter Umständen Verdauungsstörungen mit Blähungen, schmerzhaften Koliken oder es spuckt schwallartig. Je nachdem welcher Knochen am meisten gestört ist, kann es auch Gleichgewichtsprobleme haben, welche die zunehmende Aufrichtung des Kindes beeinträchtigen. Genauso kann es unter Ein- und Durchschlafproblemen leiden oder es schreit, weil die Schädelasymmetrien und Kompressionen ihm Kopfschmerzen bereiten.
Den Schädel von Säuglingen und Kleinkindern kann man osteopathisch sehr gut behandeln, denn die Knochen sind noch sehr weich und müssen noch teilweise aufeinander zuwachsen.
Eine frühst mögliche Behandlung des Kindes (am Besten schon in den ersten 10-14 Tagen nach der Geburt zum ersten "Check-up" zur Therapeutin gehen) kann ihm wieder einen glücklichen Start ins Leben bereiten.

Hier finden sich folgende Anwendungsgebiete:
  • Pädiatrie (Kinderheilkunde) - bei Geburtsfolgen wie Schädel und Gesichtsverformungen, bei Schiefhals (beinhaltet Kinder mit sogenannten Kiss-Syndrom - d.h. Schreikinder im Volksmund)
  • Skoliosen (sogenannte Rückradverkrümmungen), Hüftdysplasien (verformte Hüftgelenkspfannen), Verdauungsstörungen bei Spuckkindern (dazu gehören alle Kinder mit Saug - und Trinkproblematiken, sowie Kinder mit extrem hohen Speichelfluß - „sabbern“ oder bei Entwicklungsverzögerungen.
Auch beim Werden und Wachsen des Kleinkindes können sich Unfälle ereignen, deren Auswirkungen eventuell erst später zum Tragen kommen. Daher empfiehlt es sich nach solchen traumatischen oder ähnlichen Ereignissen, die Osteopathiepraxis aufzusuchen.
Außerdem ist die Osteopathie nützlich bei Lern- und Konzentrationsstörungen, bei Hyperaktivität 

und in Begleitung der Entwicklung von Kindern mit Behinderungen. Alle Eltern, die ihrem Kind den bestmöglichen Start ins Leben und einen gesunden Lebensweg bieten möchten, kann ich die Ostheopathie wärmstens ans Herz legen!!!

   
 
KINDER-
OSTEOPATHIE